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| Biografische Notizen |
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Kerstin Späth wurde 1966 in Ingolstadt geboren. Nach dem Abitur folgte ein Volontariat für Ikonenmalerei im Atelier von O. René Chacón. Von 1986 an studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste München in den Klassen Prof. Daniel Spoerri und Prof. Gerhard Berger, von dem sie 1992 zur Meisterschülerin ernannt wurde. 1990 erhielt sie ein Stipendium der Peggy-Guggenheim-Collection: einen Studienaufenthalt in Venedig. 1993 beendete Kerstin Späth ihr Studium mit dem Diplom der Akademie und schloss 1994 den Aufbaustudiengang Bildnerisches Gestalten und Therapie an, den sie aber 1995 zugunsten der freien künstlerischen Arbeit aufgab. 1996 verbrachte sie einen dreimonatigen Arbeitsaufenthalt in Orciano di Pésaro, Italien. Die Künstlerin lebt und arbeitet in München.
| Aussagen |
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Bei meinen Bildern handelt es sich um gesehene Momente, die ich aus der Erinnerung heraus mit dem dabei entstandenen inneren seelischen Abdruck in vielen Schichten und Tönen zu verbinden suche. Ich arbeite gerne mit Farben, die auf den ersten Blick unschön wirken, die aber durch einen noch so geringen Einfall von Licht ihre eigene Schönheit offenbaren. Genauso wie ein tiefhängender, regengrauer Himmel, der durch einen kleinen Sonnenstrahl plötzlich eine atemberaubende Weite und Schönheit gewinnt.
Sehr treffend kommentierte ein Kritiker meiner letzten Ausstellung die Arbeiten:
Kerstin Späth visualisiert Eindrücke von Momenten großer meteorologischer Konzentration, die mit der seelischen Atmosphäre des Betrachters kommunizieren und sich in ihr zu einem irisierenden Stimmungsbild verdichten, in dem die Grenzen von außen und innen zu einer neuen Qualität der Wahrnehmung verschwimmen.
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| Ausstellungen |
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2001 Geburt der Tochter Lea Marie
2000 Kerstin Späth, Botanikum, München Streifzüge , Galerie am Graben, Augsburg
1999 Hinterlässt Farbe einen Abdruck auf der Seele?, Galerie Twerenbold, Luzern
1998 Malerei, Galerie Twerenbold, Luzern
1997 Landschaften, Vinothek Steirer, Dachau
1996 Die Münchner Jahre, Kontextwerkstatt München
1995 berühren, schweben, fließen, Klenzepark, Ingolstadt Positionen, Klasse Berger, Städt. Galerie Sigmaringen
1994 Späth mit Majer bei Haubitz, Atelier Goethestraße, München
1993 5 Jahre Eins von Hundert, Heliosturm, Köln Lousy Days, München
1992 loses Gefüge, Haus 10, Fürstenfeldbruck
1991 Kunst 91, Haus der Kunst, München eins von Hundert, Kunstverein Brühl
1990 god, Galerie P3, Tokyo
1989 belle et la bête, Klasse Spoerri, Fundushalle, München Junge Künstler aus München, Galerie in der Fabrik, Nürtingen
1988 Finale, Galerie Anatomie 2 1/2, Ingolstadt
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